www.chamaeleon-terraristik.de

Buchführung

Jedes der dargestellten Chamäleons hat eine eigene Akte, in der Informationen über die Stammdaten, Haltungsbedingungen, Zuchtdaten, Gewichtsentwicklung, Krankheiten, sonstige Ereignisse wie Winteruhe etc. notiert werden. Auf diese Weise hat man einen genauen Überblick über die Entwicklung der Tiere und kann durch Datenvergleiche zu optimierten Haltungsbedingungen gelangen.

Hygiene

Gerade bei der Haltung von mehreren Tieren ist es sehr von Vorteil, wenn man eine grösstmögliche Hygiene beachtet. Sehr schnell hat man Parasiten oder andere pathogene Organismen im ganzen Bestand verteilt, wenn man diese ausser acht lässt:

Quarantäne

Neuzugänge werden immer in einem “Quarantäne”-Terrarium untergebracht. Dies heisst nicht, dass das Tier wochenlang in einem sterilen Glasterrarium leben muss, sondern dass es gesondert vom restlichen Bestand untergebracht wird. Diese Tiere bekommen bei uns

Einrichtungsgegenstände  wie Kunststoffpflanzen und Äste. Von dem neuen Chamäleon werden zwei Kotproben im Abstand von 10-14 Tagen auf Parasiten untersucht. Sind diese negativ und macht das Tier auch sonst einen makellosen Eindruck, kann es in den Bestand integriert werden. Daraufhin wird das Terrarium und Kunststoffpflanzen gereinigt und desinfiziert. Die restlichen Einrichtungsgegenstände werden ausgewechselt.

Vorbeugende Maßnahmen

Jedes Tier hat seine eigene Tränkpipette und Pinzette. So wird das Risiko einer Krankheitsübertragung von Tier zu Tier minimiert. Chamäleons lassen sich ebenfalls sehr einfach mit Hilfe einer Plastikspritze tränken. Diese sind sehr günstig und können nach mehrmaligem Gebrauch entsorgt werden.

Zur Sicherheit machen wir etwa halbjährlich oder bei Verdacht eine Kotuntersuchung auf Parasiten.

Im Rahmen der täglichen Kontrollen werden die anfallenden Exkremente entfernt.

Inkubator

Die Eier werden von uns schon seit vielen Jahren in Inkubatoren der Firma BRUJA gezeitigt. Gerade die neuen Modelle mit digitaler Temperatureinstellung und einem Temperaturfühler, den man auf das Niveau der Eier drehen kann, vereinfachen  die Inkubation.